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Titel, die sich in der Pipeline befinden, außerdem einige aktuelle Empfehlungen aus dem Programm.
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Leider müssen wir zwei bereits im letzten Jahr angekündigte Titel erneut verschieben: CRYPT CITY von William Kowalski und ERTRÄNKT ALLE HUNDE von Thomas Adcock sind nun für die Jahresmitte 2018 eingeplant. Sowohl die Übersetzung der deutschen Originalausgabe von CRYPT CITY als auch die Überarbeitung der alten, ursprünglich bei Haffmans erschienenen Übersetzung von DROWN ALL THE DOGS sind leider Opfer der begrenzten wirtschaftlichen Möglichkeiten des Verlags geworden – allerdings werden beide Titel definitiv im Sommer vorliegen.

Crypt City

Von Bestsellerautor William Kowalski

1970. Als U.S. Army Captain Howard Starling in den Armen eines anderen Mannes erwischt wird, führt dies zu seiner unehrenhaften Entlassung aus dem Militärdienst. Dank seiner profunden Kenntnisse in der Welt der Geheimdienste versucht er, sich als Privatdetektiv einen Lebensunterhalt zu verdienen. Sein erster Klient ist eine vermögende Frau, die einen ihr wichtigen Menschen aus ihrer Vergangenheit sucht …

„I just finished reading this wonderful new offering from novelist, William Kowalski. Kowalski is skilled at making you believe that he knows the character’s mind; that he is, indeed, speaking for the character. He addresses a current hot topic from a 1970’s perspective and he nails it. Kowalski described this as his first attempt at „mystery“, but it’s much more than that. It’s a comment on history and today’s social climate. This book is heartily recommended“, lautete eine Besprechung zur kanadischen Originalausgabe auf amazon.com.

Der Roman erscheint bei spraybooks erstmals auf Deutsch.

W. Kowalski: CRYPT CITY

Helden

Eine Reise nach Irland

Drown All The Dogs

Ich sah nur Wahnsinn. Und marschierende Füße, und noch mehr marschierende Füße. Und wie der Mann, der meinem Vater und mir den Namen Hockaday gegeben hatte, vergoss ich nun Tränen um alle Iren, denen Unrecht getan worden war.

Detective Neil Hockaday unternimmt mit seiner Lebensgefährtin, der schwarzen Schauspielerin Ruby Flagg, eine Reise ins Land seiner Ahnen, um seinen im Sterben liegenden Onkel Liam zu besuchen. Hock erhofft Antworten auf Fragen zu seinem Vater Aidan und erfährt doch mehr als ihm lieb ist über eigene und irische Seelenqualen.

Schauerlich realistischer Krimi mit IRA-Terroristen und einem aufrechten New Yorker Detective, der seinen verschwundenen Vater sucht und dabei auf Nationalismus und Blutrache stößt. Professionell gemacht, Frömmelei und Faschismus inklusive.

So das Magazin Wienerin seinerzeit zur Erstausgabe und vergab vier Sterne.

Die folgenden Titel kommen im ersten Halbjahr 2018 oder sind kürzlich erschienen …

Gerecht
igkeit. Krass

In der U-Bahn …

kaliber .38 schrieb zur deutschen Erstausgabe:

Carlos Pabon stirbt mit einem Loch in der Stirn. Abgefeuert aus einer .22 Smith & Wesson. Den Mörder bezeichnen die Medien perfide als „Samariter-Killer“, das Opfer war ein mieser „Streetfighter“, der von der Angst der Schwächeren lebte. Geschosse aus derselben Kanone zerfetzen den Körper eines Dealers aus der Bronx und befördern einen Autohehler ins Jenseits. Detective Jacob „Jake“ Neuman und sein jüngerer Partner Detective Sergeant Bobby Redfield jagen den Gewalttäter bis zum bitteren Ende.

»Rasant, absolut überzeugend und nichts für Sensibelchen«, meinte seinerzeit Gisbert Haefs.

»Im harten Stakkato des Rap der 90er erzählt der literarisch sehr ambitionierte Krimischreiber vom Rausch der Macht, der Lust der Versuchung, der Gier und der Sucht und letzten Endes von der Korrumpierbarkeit des Menschen durch seine Begierden und Triebe. Man braucht gute Nerven, es geht zeitweise ziemlich brutal zu, schließlich ist man in New York«, so die Krimi-Seite bei schulzens.de

»Dschungelkampf ist einer meiner Romane für die einsame Insel«, so ein Leser auf der Krimi-Couch.

Et cetera pp.

Starke Frauen, dumme Kerle

Sie joggte fünf Meilen vor dem Frühstück und spielte Squash nach der Arbeit. Am Wochenende machte sie Rucksacktouren, und im Sommer fuhr sie in den Himalaja zum hochalpinen Bergsteigen. Sie war Gourmet-Köchin, lizenzierte Bar-Frau, schneiderte ihre Sachen selbst – wenn sie wollte, denn selbstverständlich war sie Weltklasse im Shopping; sie hatte einen schwarzen Gürtel (Karate), ein Jura-Diplom (Harvard), promovierte gerade in Hochenergie-Physik in Princeton (was ihre spezielle Antwort auf eine eher allgemein gehaltene Frage erklärte) und in romanischer Philologie (Sorbonne). Und sie war auch de facto keine Jungfrau mehr, dennoch bevorzugte sie einen Vibrator, ein Orgasmotron.

Zwei starke Frauen treffen aufeinander: Susan van Meter, Undercoveragentin des FBI, und Rachel Phillips, eine mit Koks dealende Dame der besseren Gesellschaft. Umkreist und umschwirrt von einer Schar dumm schwafelnder, sabbernder männlicher Witzfiguren, bleibt am Ende nur eine Frau über.
Auch diesmal bettet Oster die eigentliche Geschichte meisterlich in unzählige kleinere Geschichten ein. Auch in diesem Roman wird viel geredet, frei assoziiert, Widersprüche nicht aufgelöst, denn die eine Wahrheit, die gibt es ohnehin nicht.

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Hühner
pizza.

Gideon Oliver in Mexiko

CURSES! – Fluch

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»Wissen Sie, wie ein Mann in unserem Hotel die Stadt hier nennt?«, fragte der Junge und kicherte. »Chicken Pizza.« Er zappelte vor Vergnügen.
Seine Mutter kehrte mit einer Coke und einem Schokoriegel zurück. Die Flasche wurde kommentarlos angenommen, nicht aber der Riegel.
»Snickers?«, sagte der Junge fassungslos empört. »Du hast mir ein Snickers mitgebracht?«
»Jared«, sagte sie müde, »wir sind hier in Mexiko. Hier gibt’s nicht die gleichen Süßigkeiten wie bei uns. Was ist nicht in Ordnung mit einem Snickers? Snickers sind lecker. Ich mag Snickers.«
»Ich auch«, mischte Gideon sich ein – der große Rächer der Enterbten.
Es wurde dunkel. Eine Trompete begann, eine unheimliche, einsame Melodie zu jammern. Die Zuschauer verstummten bis auf Jared, der mit seiner Mutter noch nicht fertig war.
»Du weißt ganz genau, dass ich Snickers nicht ausstehen kann!«
»Das«, flüsterte Gideon Julie ins Ohr, »hat man davon, wenn man ein Kind ›Jared‹ nennt.«

Der Anthropologe (und Knochen-Detektiv) Gideon Oliver nimmt an einer Ausgrabung auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan teil. Wen wunderts, dass er dort nicht nur alte Knochen findet, sondern sich auch mit frischen Leichen abplagen muss? Richtig brenzlig wird’s, als die an der Ausgrabung beteiligten Wissenschaftler mit einem jahrhundertealten Fluch der Maya belegt werden …

Der dritte Krimi mit Gideon Oliver!

Alte Knochen

Der zweite Roman mit Gideon Oliver

»BONES – Alte Knochen« erhielt 1988 den Edgar für den Besten Roman des Jahres. „Mit Donnergetöse“, so heißt es in einem alten bretonischen Kinderlied, „und schnell wie ein galoppierendes Pferd kommt die Flut zum Mont St. Michel.“ Familiengeheimnisse, Morde und alte Nazis in der Normandie.

Von der amerikanischen Independent Mystery Bookseller’s Association auf die Liste der 100 besten Kriminalromane des zwanzigsten Jahrhunderts gewählt.

„Die Handlung ist so temporeich und unwiderstehlich wie die Flut.“
— Publishers Weekly

„Ein schöner Humor … Ein sympathischer, unprätentiöser, intellektueller Detektiv.“
— Chicago Tribune

„Am Anfang gibt es 50 Jahre alte Knochen, die […] im Familienschloss der du Rochers gefunden wurden. […] Das Buch wird immer spannender, bis man plötzlich die halbe Nacht durchgelesen hat, weil man [es] einfach nicht mehr aus der Hand legen kann.“
— Rezensentin auf amazon.de

„Selten so ein kurzweiliges Buch gelesen. Der Autor versteht es, den Leser ohne große Umwege zu fesseln. Ich fand das Buch spannend, ohne jedoch wie viele Autoren auf die Ekel- oder Blutspritzpumpe zu drücken. Alles in allem ein Krimi, den man entspannt auch noch abends lesen kann.“
— Rezensent auf krimi-couch.de

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Die Frau mit dem Feuermal

NYC Novels #1

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1980 erscheint mit »Port Wine Stain« der erste Krimi von Jerome Oster, damals noch unter dem Namen Jerry Oster. Der Durchbruch gelingt ihm 1985 mit dem Roman »Sweet Justice«, der von der Kritik sehr positiv aufgenommen wird. (Beide Titel, sowie der 1987 erschienene »Saint Mike« sind für 2017 bei spraybooks geplant.)

Peter Hetzel, Osters Lektor bei Rowohlt, verglich die kunstvoll komponierte Gesellschaftspanormen mit einer Bemerkung, die George Grosz einmal über New York machte: »Alles dörrt, siedet, zischt, grölt, lärmt, trompetet, hupt, pfeift, rötet, schwitzt, kotzt und arbeitet.«

Oster ist ein wahrer Meister, seine Plots mit scheinbar sinnlosen Ab- und Ausschweifungen auszuschmücken. Ausufernde Assoziationen, die eigentliche Geschichte ist in unzähligen Geschichten eingebettet – denn die eine Wahrheit, die gibt es ohnehin nicht –, die dann in ihrer Summe ein atmosphärisch dichtes und plausibles Gemälde dieses »Kolosses unter den Städten« und der dort lebenden Menschen ergeben.

6,99 EUR