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Die Hamptons

Tod am Meer

Der Roman erscheint bei spraybooks erstmals auf Deutsch.

Ein kleiner Schritt für die Menschheit, aber ein großer Sprung für uns, könnte man pompös und frei nach Neil Armstrong sagen, denn mit der deutschen Originalausgabe von Chris Knopfs »The Last Refuge« betreten wir (für uns) Neuland.

Sam Acquillo ist am Ende. Der Aussteiger mittleren Alters lebt in den Hamptons im baufälligen Häuschen seiner verstorbenen Eltern, hat Freunde, Familie und einen hochdotierten Job hinter sich gelassen, um nur noch auf seiner Veranda zu sitzen, Wodka zu trinken und kontemplativ auf die Little Peconic Bay hinauszuschauen.

Als dann die alte Dame von nebenan tot in ihrer Badewanne gefunden wird, scheint sich nur Sam über den Grund dafür Gedanken zu machen. Der ausgebrannte, kaputte und zynische ehemalige Ingenieur, Profi-Boxer, liebevolle Vater und Ehemann deckt fast gegen seinen Willen Geheimnisse auf, von deren Existenz niemand auch nur eine Ahnung hatte, am allerwenigsten Sam.

In dieser Geschichte um Geld und Mord kreuzen eine ganze Reihe höchst skurriler Typen den Weg des misanthropischen Sam: Eine schöne Bankerin, ein kiffender Anwalt, ein glupschäugiger Fischer und ein schwuler Milliardär gesellen sich zu der ohnehin bunten Schar aus Cops, Gangstern und Lokalberühmtheiten.